Wie kam es zur Unterzeichnung der Charta Oecumenica?
Hier finden Sie einen Rückblick über die Ausgestaltung der Charta Oecumenica, über deren Unterzeichnung in Hannover in den Stadtteilen Anderten, Bemerode, Kirchrode, über zurückliegende gemeinsame Ereigniss.
Ein Blick auf die Gemeinden der südöstlichen Stadtbezirke Hannovers
Die Gemeinden der südöstlichen Stadtbezirke, das sind die evangelisch-lutherischen Gemeinden Jakobi Kirchrode, St. Johannis Bemerode/Kronsberg/Wülferode, St. Martin Anderten und die römisch-katholische Gemeinde Heilige Engel, blicken auf eine langjährige ökumenische Zusammenarbeit zurück.
Sie fühlten sich durch die Verabschiedung der „Charta oecumenica“ auf dem Kirchentag in Berlin 2003 bestätigt und bestärkt und wollten mit einer eigenen "regionalen Charta oecumenica" die Verbundenheit aller Gemeinden festigen, vertiefen und erweitern.
Eine gemeinsam formulierte Vereinbarung wurde von diesen vier Gemeinden während des traditionell ökumenisch gefeierten Gottesdienstes zu Pfingstmontag am 31. Mai 2004 unterzeichnet. Der Gottesdienst, der jedes Jahr an einer anderen Stelle, vielfach auch außerhalb der Kirchen stattfindet, wurde im Gebäude der FinanzIT Hannover, einem außergewöhnlichen, langgestreckten Gebäude mit geschwungenem Glasdach am Kronsberg, gefeiert.
In den folgenden Jahren entwickelte sich auch eine Zusammenarbeit mit der Alt-Katholischen Gemeinde (mit Sitz in Kirchrode) sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten am Kronsberg).
So wurde im Rahmen des Pfingstmontags-Gottesdienstes am 12. Mai 2008, der im neuen Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Bemerode/Kirchrode stattfand, die Vereinbarung um die zwei Gemeinden erweitert und gemeinsam unterzeichnet.
Historie



